Darmreinigung nach Robert Gray
Die Ziele der Darmreinigung nach Robert Gray
Die Ziele der Darmreinigung nach Robert Gray
Um
den Darm zu reinigen und die Darmflora gesund zu erhalten, gab es bis
dahin nur medizinische Verfahren, die bestimmungsgemäß nur bei
medizinischer Indikation für kranke Därme angewendet wurden und für die
Darmpflege des normal gesunden Menschen ungeeignet sind.
Robert Grays Lösung
Wie
bei allen genialen Einfällen, ist auch hier die Lösung des Problems
sehr einfach: die Darmwände auf sanfte Art reinigen und die vorhandenen
körpereigenen Darmbakterien vermehren statt neue einzupflanzen. So ist
keine (schwierige) Ansiedlung körperfremder Darmbakterienstämme
erforderlich. Die Anzahl der körpereigenen Laktobakterien wird gar
nicht erst verringert. Zudem regt die »Laktobakterien-Nahrung« die
Laktobakterien zu deutlich schnellerer Vermehrung an.
Robert
Gray setzte auf seinem speziellen Forschungsgebiet an, der Ernährung.
Er sagte sich: Wenn bei vorgegebener Lebensführung die normale
Ernährung nicht in der Lage ist, den Darm rückstandslos zu entleeren
und die Darmflora gesund zu erhalten, dann ist die normale Ernährung
eine Mangelernährung. Dieser Mangel sollte durch den Verzehr anderer
Nahrungsmittel ausgeglichen werden, die die verschleimten, verhärteten
Ablagerungen beseitigen und einen günstigen Nährboden für die
Laktobakterien bereiten. Als ein derartiges Nahrungsmittel kamen für
Robert Gray nur Pflanzen oder Pflanzenteile in Betracht, die dem
Organismus nicht schaden und den Darm nicht reizen, d. h. die keine
Abführmittel sind.
So entwickelte Robert Gray den intelligenten Weg zum reinen Darm und zur gesunden Darmflora, nämlich ein Programm,
- das täglich nur ein paar Minuten dauert,
- das keine Änderung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten fordert,
- das keine Begleitmaßnahmen wie Diät, Fasten oder Einläufe nötig macht,
- das die Vermehrung der "freundlichen" Laktobakterien anregt,
- dessen Dosierung sich nach den individuellen körperlichen Bedürfnissen richtet statt nach einer Einnahmevorschrift,
- das schadlos bis zum vollständigen Erfolg fortgeführt werden kann,
- das bei Bedarf unterbrochen werden kann, ohne den Erfolg zu gefährden.
Die Funktion des Verdauungssystems
Um die ganzheitliche Wirkung der Darmreinigung verstehen zu können,
vergegenwärtigen wir uns die Funktion des Verdauungsapparates.
Verdauung
beginnt mit dem Gedanken an eine Speise. Dieser Gedanke löst eine
spezifische Speichelbildung aus, je nachdem ob die Speise sauer oder
basisch vorverdaut werden muss. Gelangt sie in den Mund, wird sie
zerkleinert und mit dem Speichel durchmengt. Das ist der Beginn der
Aufschließung der Nährstoffe. Sie gelangt in den Magen, wird durch die
Magensäfte weiter zersetzt und in ihre chemischen Bestandteile zerlegt.
Danach entsäuert der Zwölffingerdarm den Speisebrei, Sekrete der
Bauchspeicheldrüse spalten den Zucker auf, durch den Leber-Galle-Trakt
werden Säfte zur weiteren Verdauung dazugegeben. Der Dünndarm und die
erste Hälfte des Dickdarms resorbieren die Nährstoffe durch ihre Wände
ins Blut und führen sie damit der Stärkung und Regeneration des
Menschen zu.
Der Dickdarm trennt Flüssiges von Festem, birgt
80% des Immunsystems und produziert eine erst erahnte Vielfalt von
Botenstoffen, Immunglobulinen, Hormonen, Vitaminen und Enzymen. Im
untersten Ende dient er als Kotreservoir. Ein hochkomplexes System von
ineinandergreifenden Bio-Prozessen, das 80 Billionen kooperierende und
spezialisierte Mikroorganismen aufrechterhalten!
Häufige Fehler moderner Menschen
Die Möglichkeiten, sein Verdauungssystem fehlzusteuern, sind nahezu unbeschränkt. Um nur die häufigsten zu nennen: unverträgliche Speisen (zu schwer verdaulich, zu fett, zu einseitig, zu ungeschickt kombiniert etc.), schlechte Essgewohnheiten (sich nicht auf die Mahlzeit vorbereiten, gedanklich nicht präsent sein, zu wenig kauen, während des Essens trinken etc.) und ungesunde sonstige Verhaltensweisen (sich ständig in Anspannung halten, mangelnde Bewegung, Konsum von Nikotin, Alkohol, Koffein, Drogen, Medikamenten etc.). Das Ergebnis: ein verschlackter, träger Darm. Statt »Wiege der Gesundheit« zu sein, degeneriert er zur Müllkippe.
